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DAS BUCH

Andrea Rossi

Borgo Vittoria

Die Entstehung eines italienischen Dorfes bei Meran

Im Mai 2008 brachte das Teatro Stabile di Bolzano diesen Monolog auf die Bühne, der wohl zum ersten Mal die Geschichte der Besetzung Südtirols durch den Faschismus mit den Augen der aus dem restlichen Italien meist aus purer Armut zugewanderten Bauern und Arbeiter erzählte. Der Monolog war die szenische Aufarbeitung der Erzählung von Andrea Rossi, die 2008 bei alphabeta TravenBooks unter dem gleichen Titel, Sinigo. L’acqua ci correva dentro, erschienen ist und dessen Übersetzung hier vorliegt.

Übersetzung aus dem Italienischen von Dominikus Andergassen


Ein Dorflehrer, Ende der zwanziger Jahre aus der Poebene in das gerade eroberte Territorium der Provinz Bozen, nunmehr Alto Adige zugewandert, erzählt von den Menschen, die in der Sumpflandschaft vor den Toren Merans versuchten sich eine neue Existenz aufzubauen.
Vom Hunger aus ihren Herkunftsdörfern vertrieben, von der Rhetorik und den Versprechungen des Regimes verführt, landen diese Menschen in einem ihnen feindlich gesinnten Umfeld, in dem auch sie, die Vertrieben, zu Besetzern werden.

Zwei Sachen gibt es in Borgo Vittoria zu tun: Die Sümpfe vor den Toren Merans trocken legen, um darauf Felder anlegen zu können, und die Arbeit in der neuen, vom Regime errichteten Kunstdüngerfabrik.
Wie sich aber bald herausstellen wird, gehen nicht nur die Versprechungen der Regimes nicht in Erfüllung; die Geschichte, die sich über den Köpfen dieser Menschen abspielt, und die Europa in die Katastrophe führen wird, geht auch am Leben dieser Migranten nicht spurlos vorüber und zerstört auch die letzten noch verbliebenen Hoffnungen.

  • deutsch
  • 2014
  • pp 90
  • EUR 12,00
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17/10/2014 - Die neue Südtiroler Tageszeitung
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